Read Arbeiterroman (Martin Schlosser) by Gerhard Henschel Online

arbeiterroman-martin-schlosser

Der siebte Band der Martin Schlosser Chronik Eine Zeitreise von proustschen Ausmaen.NDR Oldenburg im Frhjahr 1988 Martin Schlosser jobbt als Hilfsarbeiter in einer Spedition und versucht sich als Schriftsteller zu etablieren Vorlufig langt es allerdings nur zu kleinen Beitrgen fr das Stadtmagazin Diabolo und die Literaturzeitschrift Der Alltag, deren Berliner Redakteur Michael Rutschky dem jungen Autor wohlgesinnt ist Martins Freundin Andrea plagt sich whrenddessen als Praktikantin in einem Jugendzentrum ab und trumt von einem freieren und lustigeren Leben in einer schneren Wohnung, die zur Abwechslung auch mal ein Badezimmer haben sollte In Meppen, wo Martin aufgewachsen ist, setzt sich ungemildert der Ehekrieg zwischen seinen Eltern fort Aber dann kommt vieles in Bewegung in Meppen, in Oldenburg und nicht zuletzt in der Weltpolitik Nach gut zwei Jahren hat sich das Leben des Erzhlers zu seiner Verblffung grundlegend gendert....

Title : Arbeiterroman (Martin Schlosser)
Author :
Rating :
ISBN : 9783455405750
ISBN13 : 978-3455405750
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH 17 Februar 2017
Number of Pages : 280 Pages
File Size : 993 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Arbeiterroman (Martin Schlosser) Reviews

  • Susanne Preusker
    2019-01-31 12:28

    Diesen "Arbeiterroman", den siebten Band der Martin-Schlosser-Chronik, habe ich mir genauso begeistert einverleibt, nachgerade verschlungen, wie seine sechs Vorgänger, zzgl. der gar nicht genug zu lobenden "Liebenden". Und mit den Fortsetzungen werde ich, so wie`s momentan aussieht, wahrscheinlich ebenso verfahren (Und dass es die geben wird, steht doch wohl hoffentlich außer Frage, oder, Herr Henschel?) Tja, erwachsener ist er im Laufe der Jahre geworden, unser Martin, erwachsener und ruhiger und ein bisschen gelassener und klüger und erdverhafteter, er reift an und hadert mit Niederlagen und Nackenschlägen und erfreut sich erster schriftstellerischer Erfolge, die den friesischen Horizont erhellen. Man darf also gespannt sein, wie es weitergeht mit ihm und seiner Sippe. Und abgesehen von der Feststellung, dass ich seiner weiteren Entwicklung nach wie vor mit großer Spannung entgegensehe, erlaube ich mir, nach fast 4000 mit Schlosser und Konsorten verbrachten Seiten festzuhalten: Wie Henschel seinen sprachlichen Ausdruck der Entwicklung seines Protagonisten anzupassen versteht, stellt eine künstlerische Meisterleistung dar. Und nun hoffe ich, sehr bald wieder sagen zu können: Er ist wieder da! (Neulich bin ich übrigens gefragt worden, ob es zwingend notwendig sei, die Schlosser-Romane in chronologischer Reihenfolge zu lesen. Ich habe das rundum bejaht. Mag sein, dass diese Info, getrübt durch Begeisterung und rausgehauen im Brustton der Überzeugung, völlig daneben war.)

  • Schuhmacher, Heinrich
    2019-02-13 11:17

    Ich kann mich meinen Vorgängern nur anschließen. Die Romane machen süchtig, und das habe ich nur ganz selten. G. Henschel schafft es, dass man sich mittendrin im Geschehen fühlt und ein bisschen mit leidet. Zum Glück gibt es aber auch immer wieder was zum Lachen. Schade, dass ich jetzt wieder so lange auf den nächsten Roman warten muss....

  • Keith Stuart Parkes
    2019-02-17 16:16

    In diesem siebten Roman der Reihe geht das Leben des Ich-Erzählers Martin Schlosser mit genauso vielen Problemen wie in den Vorgängerromanen weiter, diesmal allerdings vor der Kulisse der Wendejahre. Schlosser hat immer noch Beziehungsprobleme, muss immer noch jobben, weil die literarische Laufbahn nur langsam vorankommt. Es wird immer noch mit viel Humor erzählt, aber wegen tragischer Ereignisse in Schlossers Umkreis findet man auch einen anderen ernsthafteren Ton, der auf eine emotionale Anteilnahme der Leser(innen) auslösen wird. An anderen Stellen findet man die üblichen einsichtigen Kommentare zu Politik, Musik und Literatur

  • Frieda
    2019-01-26 09:30

    Schon lange hatte ich den Erscheinungstermin herbeigesehnt und wurde kein bisschen enttäuscht. Das Buch liest sich wie alle anderen bisherigen Romane der Schlossersaga fast von alleine.Wirklich sehr berührend ist der Krebstod der Mutter geschildert. Der Zusammenhalt in dieser Familie ist sehr bemerkenswert und auch im 7. Band immer noch faszinierend. Hoffentlich hört Henschel niemals auf, seine Chronik zu schreiben. Ich habe selten etwas Besseres gelesen.

  • MaMoFi
    2019-02-16 14:25

    Wer mit dem Gedanken spielt, dieses Buch käuflich zu erwerben sollte sich darüber im Klaren sein, dass es Vorgängerromane gibt und, dass er Wochen seines Lebens verlieren wird. Tausende von Seiten gilt es zu lesen. Wer Henschels Biographie kennt, der ahnt, was Martin Schlosser in den 90er Jahren alles erleben wird und muss leider davon ausgehen, dass tausende Seiten folgen werden. Hoffentlich hört Martin\Gerhard mit dem Rauchen auf, damit er uns nicht beim Schreiben weg stirb!.Fazit: Man kann sein Geld nicht besser investieren. Prädikat: Tadellöser & Wolf

  • H.Vogel
    2019-02-07 08:07

    Endlich - und wiie immer sehr unterhaltsam und mit Sogwirkung...Ich habe das Buch an einem Wochenende gelesen und jetzt heißt es wohl wieder mindestens anderthalb Jahre warten auf den nächsten Band :-(( Da kann man sich nur mit den anderen Büchern von Gerhard Henschel trösten, die noch erschienen sind oder mal die Schriftsteller kennenlernen, über die er in seinen Romanen erzählt.Ansonsten: am besten in der chronologischen Reihenfolge lesen, angefangen mit "Die Liebenden" - absolut empfehlenswert!

  • FREYM
    2019-02-11 16:23

    mit dem Kindheitsroman. Bis dahin kannte ich vom Autor nur "Die wirrsten Grafiken der Welt", ein sehr empfehlenswertes Kompendium des allgegenwärtigen Schwachsinns. Den Kindheitsroman haben wir mit der ganzen Familie gelesen, auch die in den 90er Jahren Geborenen fanden es amüsant und sagten: so isses.Sechs Romane später ist man in die komplizierten Familienstrukturen und Ereignisse vollständig eingetaucht. Henschel/Schlosser nimmt kein Blatt vor den Mund und kommentiert die kleinen und großen Ereignisse, die Politik, den Sport und das allgegenwärtige öffentliche Geschwalle aufs Köstlichste. Das muss man mögen, andernfalls hat man an der Lektüre keine rechte Freude.Wer sagt, dass Zeitreise nicht möglich ist? Hier funktionierts, und es ist für mich ein Heidenspaß.

  • CLMA
    2019-02-15 13:25

    Die endlosen Literatur Zitate sind belanglos, langweilig und tragen m.E zur Geschickte nichts bei. Wenn ich die Fackel hätte lesen wollen, hätte ich sie mir besorgt und nicht den Arbeiterroman. Leider wird der Protagonist auch immer unsympathischer. Der Lesewahn und die Manie jeden, aber auch wirklich jeden gedruckten Buchstaben zwischen Buchdeckeln kaufen zu müssen, sind am Hungertuch schwer nachvollziehbar. Man bemitleidet Martin nicht, als er von Andrea verlassen wird sondern fragt sich eher: wieso erst jetzt? Am Ende endlich zwei Schecks für das Geschreibsel? Schulterzucken. Wenn der Autor mit der Entwicklung der Figur einer Fortsetzung der Reihe vorbeugen wollte ist ihm das gelungen, hinterlässt aber nach der Begeisterung der Bände 1-4 einen schalen Geschmack. Schade.