Read Herr aller Dinge by Andreas Eschbach Online

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Als Kinder begegnen sie sich das erste Mal Charlotte, die Tochter des franz sischen Botschafters, und Hiroshi, der Sohn einer Hausangestellten Von Anfang an trennt sie der soziale Unterschied Doch Hiroshi hat eine Idee, wie er den Unterschied zwischen Arm und Reich aus der Welt tilgen k nnte Als er und Charlotte sich wiederbegegnen, sieht er dies als Zeichen, dass sie miteinander verbunden sind Er beschlie t, seine Idee umzusetzen und die Welt zu ver ndern denn nur so, sagt er sich, wird er Charlottes Liebe gewinnen Was mit einer bahnbrechenden Erfindung beginnt, f hrt ihn auf die Spur eines uralten Geheimnisses Es hat schon einmal eine Zivilisation gegeben und sie hat das schrecklichste Verbrechen begangen...

Title : Herr aller Dinge
Author :
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ISBN : B0083JDZLQ
ISBN13 : -
Format Type : PDF
Language : Deutsch, Deutsch
Publisher : L bbe Audio
Number of Pages : 193 Pages
File Size : 898 KB
Status : Available For Download
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Herr aller Dinge Reviews

  • Johann Krocza
    2019-05-06 20:53

    Als Physiker bin ich immer auf der Suche nach neuen guten ScienceFiction-Romanen. Ich bin seit über 40 Jahren eingeschworener ScienceFiction-Fan, und daran wird sich auch so rasch nichts ändern. Nachdem ich von Eschbach "Das Jesusvideo" und "Der Letzte seiner Art" gelesen hatte kam mir sein "Herr aller Dinge" unter. Die Geschichte gliedert sich in zwei Teile, im ersten wird relativ konventionell der Untergrund für die späteren Ereignisse gelegt, im zweiten geht es dann ordentlich zur Sache. Interessanterweise fand ich den ersten, non-ScienceFiction Teil wesentlich besser und spannender als den zweiten. Die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten ist stimmig und schicksalhaft, und man fühlt, dass da noch was kommen wird. Auch die Idee des weltweiten Reichtums aller Menschen bzw. der Abschaffung der Armut wird von Eschbach konsequent und nachvollziehbar entwickelt, und man fragt sich immer wieder, wie denn die Lösung nun konkret aussehen könnte. Dann kommt der Bruch: Beginnend mit einer atemberaubenden Szene in der Arktis, die ich so ähnlich, aber noch nie so plastisch und aufregend gelesen habe springt der Roman in einen atemberaubenden Action-Modus. Obwohl die Story konsequent bis zu Ende geführt wird und auch die Moral und Ethik, wie immer bei den Eschbach-Romanen, die ich kenne, nicht zu kurz kommt würde ich diesen Teil leider als Fantasy und nicht mehr als ScienceFiction bezeichnen. Eschbach übersteigert die physikalischen Möglichkeiten hier (wie auch übrigens Michael Crighton in "Prey") derart, dass mir das aufgestoßen ist und ich den Roman nicht mehr genießen konnte. Außerdem werden, wie schon im Jesus Video auch hier wieder mehrere unabhängige historische und globale Ereignisse zeitlich zusammengelegt, wodurch sich das Gefühl einschleicht, dass es einen lenkenden Gott gibt, der die Geschichte, aber auch unser aller Schicksal willkürlich vorgibt. Könnte das vielleicht Andreas Eschbach selbst sein? Wer nicht zu pingelig ist und einfach nur eine extrem spannende und trotz aller Übertreibungen überdurchschnittlich gut recherchierte ScienceFiction lesen will, dem sei der Roman unbedingt empfohlen!

  • Jens K.
    2019-04-26 15:53

    Vom Autor Andreas Eschbach wurde ich bisher noch nicht enttäuscht. Man merkt, dass seine Werke gut recherchiert sind. In "Herr aller Dinge" werden jedoch gleich drei Themen verarbeitet, von denen jedes für sich genommen schon Stoff für einen vollwertigen Roman lieferte.Das ganze wird verwoben in eine - man kann es fast schon so nennen - Familiensaga, denn die Handlung erstreckt sich über mehrere Jahrzehnte und greift immer wieder die Wendepunkte im Leben der Protagonisten heraus. Hierbei verrennt sich Eschbach auch nicht in die üblichen Schwarz-Weiß/Gut-Böse-Schemata, sondern lässt auch zu, dass ein Antagonist zum Protagonisten wird. Überhaupt ist vielleicht eine der Quintessenzen des Buchs, dass es kein Weiß und kein Schwarz gibt, sondern dass erst die Interpretation und die Handhabung von etwas dazu führen.Andere Rezensenten haben es schon geschrieben, dass das Buch aus zwei Teilen besteht. Die erste Hälfte nimmt sich noch relativ harmlos aus, hier werden die Charaktere intensiv eingeführt und aufgebaut. Manchmal driftet es sehr stark ab in das, was man aus US-Fernsehserien von High Schools und Universitäten kennt, aber Eschbach gelingt es aus meiner Sicht, an der Grenze zum Klischee zu bleiben und die Kurve zu kriegen. Wahrscheinlich war dies aber nötig, um die Charaktere in ihrer "Sturm-und-Drang-Zeit" zu zeigen.Der zweite Teil des Buches wird dann zu einem atemraubenden Science-Fiction-Thriller. Die Beziehung zwischen Charlotte und Hiroshi wird nach hinten gestellt, um dann sehr dramatisch auszuklingen. Wem ein Happy End am Ende eines Buches wichtig ist, sollte vom Kauf lieber Abstand nehmen. :-) Das Ende hat mich sehr berührt. Und das Ende erklärt dann übrigens auch das merkwürdige Motiv auf dem Buchcover.Das einzige, was ein wenig offen gelassen wird, ist das initiale Thema des ganzen Werks: "Ich weiß, wie man es machen muss, damit alle Menschen reich sind". Ich bin der Meinung, dass diese Frage gegen Ende von Charlotte sehr subtil beantwortet wird.Fazit: Ein absolut lesenswertes Buch.Ach ja, eine klitzekleine Kleinigkeit in Richtung Lektorat: An manchen Stellen hat sich der Fehler eingeschlichen, dass die Abkürzung CIA auch in Eigennamen in Großbuchstaben großgeschrieben war, z.B. PatriCIA. Ich dachte zuerst, dies sei ein versteckter Hinweis, aber nachdem das Buch gelesen war, musste ich dann doch einsehen, dass es wohl nur Zufall war (oder die N...?) ;-)